Protect Plus M400 1/1, 3/1 oder 3/3 modulare USV mit 10-40 kVA

Protect Plus M400 von AEG Power Solutions ist ein modulares Online-USV-System (VFI-SS-111) mit hohem Wirkungsgrad und kompakter Bauweise. Das Protect Plus M400 USV-System wurde für den Schutz kritischer Daten und IT-Infrastrukturen durch umfassende Doppelwandler-Absicherung der Stromversorgung entwickelt. Protect Plus M400 basiert auf einem 10 kVA/kW Stromversorgungsmodul mit einer Einbauhöhe von 2 HE, das in zwei Rackgrößen (20 kVA oder 40 kVA) mit einer maximalen Kapazität von bis 40 kVA oder 30 kVA N+1 verbaut werden kann. Für eine höhere Ausfallsicherheit oder Kapazitätserweiterung können bis zu 4 Racks parallel betrieben werden. Die USV ermöglicht einen Leistungsfaktor von bis zu 1. Außerdem kann das System bei der Installation mit 1/1, 3/1 oder 3/3 phasigem Eingang/Ausgang konfiguriert werden. 

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Hauptmerkmale:

  • Doppelwandlung (VFI-SS-111)
  • Modularer Aufbau mit integrierter N+X-Redundanz
  • Transformatorlose Architektur
  • Bis zu 40 kVA Leistung
  • 10 kVA Stromversorgungsmodule (Einbauhöhe jeweils 2 HE) mit unabhängigen LED-Statusanzeigen
  • Hot-swappable Module
  • ECO-Modus mit einem Wirkungsgrad von bis zu 98 %
  • Standby-Modus für höhere Betriebseffizienz, selbst bei niedriger Last
  • Ausgangsleistungsfaktor von bis zu 1 Frequenzumrichtermodus 7"-Grafikdisplay mit Farb-Touchscreen
  • Integrierter „intelligenter Testmodus“
  • Zentrales (statisch und manuell) Bypass-Modul
  • Zentraler (externer) Batterieanschluss
  • Parallelschaltung von bis zu 4 Racks 

Ausführungen

Protect Plus M400 vereint einen hohen Wirkungsgrad während des Betriebs, mit einer kompakten Aufstellfläche und modularer Architektur. Die 20- und 40 kVA Racks können als eigenständige Systeme (auf Rollen) verwendet oder in einem 19"-Rackschrank bzw. einer Frame Plus-Gehäuse und einem Batterieschrank verbaut werden.
  

Die USV Protect Plus M400 wurde so ausgelegt, dass sie die Stromschutzanforderungen von Server-Racks, kleinen und mittleren Rechenzentren, im Transportwesen, im Einzelhandel und in anderen kritischen Anwendungen erfüllt. Gleichzeitig sind aber auch die Zuverlässigkeit der Stromversorgung, kompakte Bauweise und Betriebseffizienz wichtige Faktoren.
  

Die USV basiert auf einem Stromversorgungsmodul mit 10 kVA und kann auf eine Kapazizät von bis zu 40 kVA oder 30 kVA N+1 erweitert werden. Die Module sind im laufenden Betrieb austauschbar und es können bis zu vier Racks parallel betrieben werden, sodass sich eine Leistungskapazität von insgesamt 160 kVA erreichen lässt.

 

 

Das 10 kVA Stromversorgungsmodul nutzt die neueste IGBT-Dopplwandlungstechnologie und besitzt selbst bei geringer Last eine niedrige Netzrückwirkung (THDi) und einen Eingangsleistungsfaktor von nahezu 1 (Eingangsleistungsfaktor > 0,99 und Eingangs- Netzrückwirkung (THDi) < 3 %). Dank dieser Merkmale kann die USV einen hohen Wirkungsgrad, niedrige Gesamtbetriebskosten und eine kompakte Bauweise aufweisen. Für lange Laufzeiten kann die USV mit einem optionalen 15 A-Batterieladegerät installiert werden, um eine kurze Batterieladezeit zu gewährleisten.

Minimierte Kosten und optimaler Schutz

Die Protect Plus M400 ist auf maximale Einsparungen ausgelegt, so wie z. B. bei der Aufstellfläche (m2), der installierten Stromversorgung (kVA), dem elektrischen System (Verkabelung und Schutzeinrichtungen), der Sicherheit (MTTR und MTBF) und vor allem beim Energiemanagement (kW und Kosten). Die skalierbare Architektur optimiert den Investitionsaufwand und begrenzt die Betriebskosten.
  

Die installierte Kapazität lässt sich entsprechend den Lastanforderungen anpassen. Jedes Modul verfügt über eigene Hardware, ist unabhängig steuerbar und kann mit weiteren Modulen innerhalb des Racks koordiniert zusammenarbeiten. Die Steuerung parallel geschalteter Module erfolgt dezentral in jedem 10 kVA Modul, wodurch die Betriebssicherheit erhöht wird. Durch den Verzicht auf eine Master-Slave- Architektur verursacht der Ausfall eines einzelnen Stromversorgungsmoduls keine Probleme.
  

Es gibt zwei Gehäusegrößen zur Aufnahme von 2 oder 4 Modulen (inkl. Redundanz). Die Racks ermöglichen Eingangs- bzw. Ausgangsanschlüsse (sowohl mit gemeinsamen als auch mit separaten Leitungen für Gleichrichter- und Bypass-Eingänge) über einen zentralen statischen und manuellen Bypass. Beide Schrankmodelle können parallel mit bis zu 4 Einheiten geschaltet werden.                  

Installation, Betrieb und Wartung – alles ganz einfach

Die Protect Plus M400 kann bei der Installation als ein 1/1-, 3/1- oder 3/3-phasiges System konfiguriert werden. Der in die Frontblende des Schranks integrierte 7"-LCD-Touchscreen ermöglicht den Zugriff auf eine Reihe von Betriebsinformationen für das gesamte USV-System sowie der einzelnen Stromversorgungsmodule. Hierzu gehören u. a. Verlaufsprotokolle, Alarme, Betriebsparameter, Messungen der Last und des elektrischen Systems. Der Zugang auf die Stromversorgungsmodule ist über die Vorderseite des Schaltschranks möglich, sodass diese einfach entnommen und gewartet werden können.

Die mittlere Wartungszeit (MTTR) ist dank der im Betrieb austauschbaren Module besonders kurz. Die Module werden mit vier Schrauben befestigt und lassen sich in den USV-Schrank hineinschieben bzw. daraus herausziehen. Für die Racks sind untere und obere Kabelzuführungen erhältlich.                 

Intelligenter Testmodus

Ein Servicetechniker von AEG PS kann den intelligenten Testmodus für Volllasttests einrichten, ohne dass eine Ersatzlast benötigt oder Energie verschwendet wird: Der Strom, der durch die USV fließt, kann dem der angeschlossenen Last entsprechen.

  • Energieeinsparungen von mehr als 90 % (nur der Verbrauch der USV selbst)
  • Lastfrei: Ein AEG-Servicetechniker kann das USV-System mit unterschiedlichen Strömen testen, ohne dass Last angeschlossen ist.
  • Einfache Verkabelung, praktisch für Vorführungen vor Ort und einfach für Werks- und Standortprüfungen
 

Benutzeroberfläche und Zubehör

  • Benutzerfreundliche Oberfläche
  • Software für Überwachung, Management und Herunterfahren
  • Serielle RS232-Schnittstelle
  • USB-Anschluss
  • Notaus-Druckschalter (am Frontpanel) und Kontakt für Notausschalter (als Fernauslösung)
  • Modbus-Anschluss standardmäßig vorhanden
  • SNMP-Karte (optional)
  • Größere Ferntableau (optional)
  • Optionales zusätzliches Batterielademodul (bis zu 15 A),
    das den Nennladestrom erhöht (3,5 A pro Stromversorgungsmodul)

Kontakt

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